GEBIRGS- UND WANDERWEGE

Hoch aufragende Berge, wilde Bäche, tiefe Schluchten und tosende Wasserfälle! Mystische Kastanienwälder, idyllische Bergdörfer und von lauschigen Wäldern umgebene Alpweiden mit geschichtsträchtigen Alphütten! Ein Wanderparadies für Naturliebhaber! Doch leider sind viele Gebirgs- und Wanderwege kaum mehr begehbar. Deshalb ist die Instandsetzung von Wegen dringend notwendig, um den Zugang zu den Alpweiden und die unvergleichlichen Wandermöglichkeiten zu sichern!

Das Lavizzaratal ist ein Paradies für alle Naturliebhaber und Wanderfreunde! Imposante, bis über 3000 Meter aufragende Berge krönen die Hintergrundkulisse des Tals und versprechen die abenteu erlichsten Erlebnistouren! Idyllische Dörfer, kristallklare Bäche, wilde Wasserfälle, sattgrüne Alpweiden, Kirchen, Brücken, felsige Berghänge und nostalgische Berghütten prägen das faszinierende Landschaftsbild auf den Wanderwegen und Bergpfaden Richtung Alpspitzen mit atemberaubender Aussicht. Eine dynamische und zugleich sanfte Bergwelt, die unter die Haut geht! Auf einer dieser vielen abenteuerlichen Reisen gelangt man beispielsweise auf dem Sentiero di pietra (Wanderweg des Steins) auf die Hochebene von Mogno, dem Mekka für alle Interessierten an katholischen Sakralbauten. Dort steht die vom Tessiner Architekten Mario Botta konzipierte schwarz-weisse Kirche von Mogno. Sie erinnert an ein tragisches Lawinenunglück, welches einst das halbe Dorf ausgelöscht hat.
Eine andere kulturhistorisch eindrückliche Bergwanderung führt von Fusio zum Lago di Mognola in 2000m Höhe. Der Weg windet sich durch einen lauschigen Laubwald, der allmählich von Lärchen und Föhren abgelöst wird, Richtung Corte del Sasso. Diese Tour beschert einen wundervollen Blick auf den Lago di Sambuco und das eindrückliche Cristallina-Gebirge.
Leider sind viele Gebirgswege im Lavizzaratal nicht mehr begehbar, weshalb die reiche Berglandschaft häufig weder landwirtschaftlich noch kulturell genutzt werden kann. Die Fondazione Lavizzara setzt sich deshalb für die Instandsetzung dieser Zugangs- und Verbindungswege ein. Denn die landwirtschaftliche Alpnutzung soll ermöglicht und das bestehende Angebot an Wanderwegen in den traumhaft schönen Gegenden des Lavizzaratals erweitert werden. Von Cavergno (Monte di Dentro) und Brontallo (Monte di Taneda) führt als einziger Weg ein Gebirgspfad durch das Flusstal Ri di Paràula hoch zum Corte di Fondo und über felsennahe Terrassen felsennahe Terrassen weiter zum Corte di Mezzo. Von dort aus geht es über eine steile Felstreppe zu einem Hochplateau und zwischen Weiden und Felsblöcken weiter zum Corte Alto. Talwärts gelangt man schliesslich zu den Corti der Alpe Piètt (Velt, Spulüi und Cantone).
Dieser Gebirgspfad ist infolge der aufgegebenen Alpnutzung auf langen Abschnitten praktisch nicht mehr erkennbar. Er würde jedoch die Verbindung und Überführung des Viehs zwischen den beiden Alpen ermöglichen und zugleich als Wanderweg zwischen den Bergen von Cavergno, der Alpe di Paràula, der Alpe di Piètt (mit Übernachtungsmöglichkeit) und der Alpe di Brünesc das bestehende Wanderangebot bereichern. Ein wichtiges Projektziel ist deshalb die Instandsetzung der alten Gebirgspfade von der Alpe di Paràula zur Alpe di Piètt und vom Monte di Dentro zur Alpe di Paràula als Zugangsweg für das Gross- und Kleinvieh.
Geplant ist ferner ein Rundwanderweg von Monte di Dentro über die Alpe di Paràula, Alpe di Piètt und Alpe di Larecc zur Alpe di Brünesc, sowie die Aufwertung landschaftlich besonders eindrücklicher Abschnitte, zu welchen beispielsweise der Lärchenwald zwischen Corte di Mezzo und der Alpe di Paràula zählt.

 

 

  • 11. August 2016