Baumstämme, Wurzelstöcke, aber auch liegende Bäume helfen mit ihrer abstützenden Wirkung, die Schneedecke zu stabilisieren und erhöhen die Rauigkeit des Bodens. Deshalb wurden als weitere Massnahmen die Errichtung temporärer Dreifussgestelle aus Kastanien und Fichtenbaumstämme als Querholz geplant, die die Flächen verkleinert, wo die Lawinen ausgelöst werden. In Kombination mit der Pflanzung von Lärchen und Fichten verringern wir damit entscheidend die Ansammlung von Schneemengen an den Anrissflächen der Lawinen.
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Seit jeher dient der Wald den Bewohnern der steilen Alpentäler als natürlicher Schutzwall vor Naturgefahren wie Lawinen oder Muren und trägt dazu bei, wichtige Infrastruktur vor Schaden zu bewahren. Durch teils sehr schwer zugängliche Lagen im Gebirge ist die laufende Pflege der Schutzwälder aufwändig und die Kosten für die Pflegemassnahmen dieser Wälder an den steilen Hängen sind verhältnismässig hoch. Die Schutzwirkung ist jedoch bis zu 20-mal kostengünstiger als die Errichtung von künstlichen Verbauungen.
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Für die Durchführung der Schutzwaldpflege sind die Waldeigentümer und somit das Patriziat von Menzonio verantwortlich. Da es der kleinen Gemeinde nicht möglich ist, die notwendigen Finanzierungsmittel aufzubringen, unterstützt die Fondazione Lavizzara dieses nachhaltige Waldschutzprojekt.